Menowins-Mallorca-Malheur: König Jürgen Drews gibt Tipps
Zwei Auftritte auf Mallorca, zweimal gnadenlos untergegangen. Menowins Start ins mallorquinische Partygeschäft ist gründlich missglückt.
PALMA DE MALLORCA/SPANIEN (13.05.2010): Menowins erste Gehversuche als „Nachfolger von Jürgen Drews“ wie Manager Richard Luger noch am Montag großspurig verkündet hatte, sind gründlich daneben gegangen. Weder im „Bierkönig“ noch im „Oberbayern“ konnte der DSDS-Zweite das Publikum überzeugen. Mehrzad- und Buhrufe begleiteten seinen Auftritt.
Man soll es kaum glauben, aber auch am Ballermann kann man nicht alles bringen. Nachgeträllerte Liedchen à la Billie Jean von Michael Jackson reichen eben nicht, um das mallorquinische Partyvolk in Ekstase zu versetzen.
Bei Bild.de meldete sich gestern der König von Mallorca zu Wort. Er warnt Menowin dass er, wenn er am Ballermann als Partymacher auftreten wolle, im Radio keine Chance mehr hätte. Er müsse sich also entscheiden. Wenn er Erfolg auf Mallorca haben wolle, müsse er vor allem eigene Lieder bringen, die ins Ohr gehen, echte Party Hits eben.
Für das Radio komme er um eine Zusammenarbeit mit Dieter Bohlen nicht herum - dumm nur, dass Menowin Fröhlich diese bereits abgesagt hat.
Drews macht dem angehenden Mallorca-Sänger aber auch Mut: "Die Leute werden kommen und mitfeiern. Du zehrst noch immer von Deiner Popularität aus DSDS, bist ein super Sänger. Mach Dir keine Gedanken wegen des verpatzten Auftritts."
Man darf also gespannt sein, ob Menowin Fröhlich sich für Mallorcas Partyvolk oder das Radio entscheidet. Für nächsten Dienstag stehen die nächsten Auftritte auf der Insel an.
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Kommentare
marlies meixner | Donnerstag, 13-05-10 15:04
na ja, die Radiolandschaft ändert sich in Zeiten des Webs. Außerdem werden gerade Es-DSDS - Kandidaten kaum von den großen Radiosendern gespielt, siehe z.B. Daniel Schuhmacher, um den zu spielen wollte ein hessischer Radiosender sogar 1000 hessische Radiohörer geboten bekommen. Also dér Einfluss des DSDS - Machers Bohlen scheint ja doch begrenzt zu sein.
Dafür gibt es aber Abhilfe, es gibt eine unüberschaubare Zahl von Web-Radios, die alles spielen was man mag und keine Vorbehalte haben. Spielen die großen Radiosender nicht mehr was die Leute hören wollen, waren sie bald groß.
Ich für meinen Teil hab mir schon einen anderen Radiosender gesucht, der spielt, was ich hören möchte.
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