Brandstiftung auf Mallorca
Das Feuer, das am Dienstag bei Santa Margalida 30 Hektar verwüstete, wurde vorsätzlich gelegt. Wieder stehen Jäger unter Verdacht.
SANTA MARGALIDA/SPANIEN (09.09.2010): Auch der zweite große Brand auf dem Gemeindegebiet von Santa Margalida innerhalb von nur drei Wochen wurde vorsätzlich gelegt. Zu diesem Ergebnis kamen die Untersuchungen von Polizei und Feuerwehr. Und wieder werden Jäger verdächtigt, das Gestrüpp angezündet zu haben, um in der Jagdsaison bessere Sicht und freie Schussbahn zu haben.
Die Umweltschutzorganisation GOB fordert jetzt ein Jagdverbot auf abgebrannten Flächen.
Am Dienstag waren bei Santa Margalida 30,8 Hektar Buschland an der Landstraße zwischen Petra und Son Serra de Marina in Flammen aufgegangen. Das Feuer breitete sich, angefacht durch den frischen Wind, rasch aus. Zeitweise musste die Landstraße wegen der großen Rauchentwicklung gesperrt werden.
Bereits Ende August hatte es ganz in der Nähe gebrannt. 140 Hektar fielen dem Feuer zum Opfer, 3500 Schildkröten starben in den Flammen.
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