Pachá geht gerichtlich gegen Teilschließung vor
Nachdem die Gemeinde Calvià einen Teil der in diesem Jahr neu eröffneten Disko Pachá hat schließen lassen, geht der Streit in die nächste Runde. Demnächst wird man sich wohl vor Gericht treffen.
CALVIÀ/SPANIEN (17.09.2010): Der Streit zwischen der Diskothek Pachá und der Gemeinde Calvià geht in die nächste Runde. Nachdem die Gemeinde einen Teil der Diskothek im Viertel Son Caliu per Dekret schließen ließ und Pachá zudem eine Strafe in Höhe von 60.000 Euro aufgebrummt hat, schießen die Betreiber des Tanztempels nun zurück.
Die Entscheidung der Gemeinde sei willkürlich und unverhältnismäßig, sagt der Anwalt von Pachá, José Guerrero. „Es ist vollkommen absurd“, weist er das Vorgehen des Rathauses zurück und kündigt an, dagegen vor Gericht zu ziehen. Die angeblichen Verfehlungen der Diskothek entsprächen nicht der Realität. Sie beruhten auf subjektiven Einschätzungen.
Guerrero bemängelt auch, dass man bislang noch keinen offiziellen Bescheid seitens der Gemeinde erhalten habe. Wie berichtet, hat Calvià einen Tanzsaal im ersten OG des Tanzpalastes schließen lassen. Dort seien entgegen der erteilten Lizenz Tanzveranstaltungen abgehalten worden.
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