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Montag, 11.10.2010

          

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Zoff um Katalanisch-Sprachgesetz

Um die Katalanische Sprach gibt es immer wieder Ärger auf den Balearen. Dieses Mal hat der Chef der Volkspartei mit einer Äußerung eine heftige Kontroverse ausgelöst, so dass er kurze Zeit später einen Rückzieher machen musste.

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PALMA DE MALLROCA / SPANIEN (09.10.2010): Der Vorsitzende der balearischen Konservativen, José Ramon Bauzá, sorgt erneut für Wirbel. Während es vor kurzem noch ein innerparteilicher Zwist bei der Volkspartei (PP) war, hat Bauzá dieses Mal über die Parteigrenzen hinaus für einen Eklat gesorgt.

Auslöser war eine Äußerung des PP-Bosses, er wolle im Fall eines Wahlsiegs bei den Regionalwahlen im kommenden Jahr das Katalanisch-Sprachgesetz, das sogenannte Llei de Normalització Lingüística, kippen. Mit diesem Gesetz soll die Verbreitung des Katalanischen gefördert werden.

Bauzá verkündete sein Vorhaben in einem Radiointerview. Mehrmals äußerte er seine Absicht, das Sprachgesetz aus dem Jahr 1986 vollständig abzuschaffen. Kurze Zeit später zog er aber unter dem Eindruck harscher Kritik von allen Seiten die Äußerung wieder zurück.

In einer öffentlichen Erklärung auf Ibiza sagte Bauzá, dass er nicht das ganze Gesetz abschaffen wolle, sondern eine untergeordnete Verordnung, die den Unterricht betrifft. „Ich möchte, dass auf den Balearen Sprachfreiheit herrscht. Die Sprache soll kein Hindernis für Schüler sein und auch nicht für Leute, die auf den Balearen arbeiten“, machte Bauzá den Versuch eines Rückziehers.

Die Radio-Aussage von Bauzá hat für eine heftige Kontroverse auf den Balearen gesorgt. Lediglich der balearische Kreis „Circulo Balear“, der den Gebrauch des Katalanischen auf den Balearen ablehnt, begrüßte den Vorstoß des PP-Chefs. Hingegen drohte das Balearische Kulturwerk „Obra Cultural Balear“, die die Verbreitung des Katalanischen fördert, mit einem sozialen Konflikt, wie er noch nie dagewesen sei.  

Sonntag, 10. Oktober 05:08 Uhr Alter: 2 Tage


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